Ideen aufschreiben

Ideensammlung für Blogposts – So mache ich es!

Nachdem ich in meinem letzten Artikel ziemlich ausführlich beschrieben habe, wie man mit Hilfe weniger kostenloser Tools immer und überall Blogartikel schreiben kann, möchte ich heute meine Methode vorstellen, wie und warum ich mir Ideen für Blogartikel merke und (fast überall) notieren kann.

Warum sollte man seine Ideen sammeln?

Selbstverständlich muss man sich keine Ideen zwingend aufschreiben.

Wer sich mögliche Blogthemen gut merken kann und bereits alle Informationen zu seinem Thema kennt und hat, kann sofort mit dem Schreiben beginnen.

Wenn man jedoch mehr Ideen als Zeit hat und manche Ideen dann noch etwas reifen müssen, der tut vielleicht gut daran, seine Themen zu notieren.
Dadurch schützt man sich selbst vor dem Vergessen und ist in der Zwischenzeit auch wieder freier für weitere neue Inspirationen, über die es sich zu schreiben lohnt.

Als angenehmer Vorteil dieser Methode hat sich herausgestellt, dass man die besten Einfälle eh nie direkt vor dem Computer hat. Diese können Dir überall in den Sinn kommen. Ob beim Autofahren, beim Duschen und beim Spazierengehen.

Wer aufschreibt, vergisst weniger.

Und außerdem muss man dann beim Artikelschreiben (egal ob mit oder ohne Deadline) nicht völlig bei Null, einem leeren Dokument und einem blinkendem Cursor beginnen. Im Idealfall hat man bereits eine ausreichende Sammlung an Artikelideen, aus der man sich bedienen kann.

Wieder ein Grund weniger für Prokrastination. 😉

Wie findet man Ideen?

Wenn man bisher eher aus dem Bauch geschrieben hat, dann mag dieses Aufschreiben evtl. etwas übertrieben oder gar lästig wirken. Aber wenn man sich die passende Einstellung dafür aneignet, dann klappt das völlig automatisch nebenher. Quasi im Vorbeigehen.

Man kann dieses Scannen nach neuen Ideen problemlos und ohne großen Aufwand in sein Leben integrieren. Man muss nur lernen, mit offenen Augen durch das Leben zu gehen und offen für Neues sein. Dabei kann man schnell und einfach abchecken, ob sich ein Thema für einen Artikel eignet oder nicht.

Mit diesen Tipps erweiterst Du schnell und einfach Deine Ideensammlung:

  • benutze das Feedback Deiner Leser und lerne aus deren Wünschen und Problemen. Frage immer wieder konkret danach und lese Blogkommentare immer sehr aufmerksam.
  • behalte beim Lesen Deiner favorisierten Blogs und SocialMedia-Timelines immer im Hinterkopf, was sich auch für Dich als Artikel eignen würde und womit Du Deinen Lesern weiterhelfen könntest.
  • lies Deine älteren Artikel durch und finde neue Ansätze, ein bereits behandeltes Thema aus einem neuen Blickwinkel zu betrachten.
  • schreibe über Fehler und Erfahrungen, die Du gemacht hast. Was hast Du daraus gelernt? Was genau hat Dich weitergebracht?
  • schreibe über Situationen, Fakten, Geschichten und Erlebnisse von Dir, die noch niemals jemand von Dir erfahren hat.
  • besuche Fach-Stammtische oder Barcamps und höre im direkten Kontakt gut zu. Persönlicher Kontakt bringt oft die besten Lösungsmöglichkeiten an’s Tageslicht und führt häufig zu neuen Inspirationen.
  • auch Verwandschaft oder gute Freunde können Dir helfen, auf neue Ideen zu kommen. Rede mit ihnen und suche Probleme oder Fragen, die Du evtl. lösen kannst.

Allgemein kann man sagen, immer wenn Menschen zusammenkommen, kann man mit einem offenen Ohr und einem wachen Geist seine Ideensammlung erweitern.

Wie schon Martin Luther schrieb:

„Man muss dem Volk nur auf’s Maul schauen.“

Wo kann man Blogideen sammeln?

Wenn man sich dazu entschieden hat, seine Augen, Ohren und den Geist ständig für neue Blogartikel-Ideen offen zu halten, dann ist nur noch die Frage nach den dafür notwendigen Mitteln offen.

Gerade in der heutigen Zeit gibt es wieder viele Menschen, die hierfür ein klassisches Offline-Notizbuch benutzen. Nicht umsonst ist das Notizbuchblog von Christian Mähler so sehr beliebt (Kleiner Tipp: Reinschauen lohnt immer!).

Ein Notizbuch ist immer verfügbar, benötigt keine Stromquelle und man kann seiner Kreativität beim Verfassen der Notizen freien Lauf lassen. Für viele Menschen sind das unschlagbare Pluspunkte.

Ich dagegen bin eher der Typ, der die Ideen gerne elektronisch sammelt und dann auf allen Plattformen für die weitere Bearbeitung schon zur Verfügung hat.
So kann ich meist sehr schnell anhand meiner Sammlung erkennen, welches Thema ich wann veröffentlichen möchte und dementsprechend als nächstes bearbeiten sollte.
Idealerweise habe ich dann zu dem Thema bereits einige Informationen und Links notiert, die einen guten Start in das Thema gewährleisten.

Für mich hat sich das Online-Tool Trello (1) als das ideale Hilfsmittel zum Notizenerstellen und Ideensammeln herausgestellt.

Mit Trello kann ich jederzeit und wirklich mit jedem meiner Geräte auf meine Sammlungen zugreifen und auch neue Themen hinzufügen. Es gibt für nahezu jedes Betriebssystem eine App, ein Programm oder Online-Zugriffsmöglichkeiten. Zudem kann ich extrem einfach mittels Email meine Ideen an bestimmte Boards (so heißen die Sammlungen bei Trello) senden.

Einfacher und schneller geht es für mich nicht.

Zusätzlich zu den Ideen in Textform kann man auch noch Bilder, Links oder Checklisten hinzufügen. Für Teams wäre vermutlich noch das Teilen und gegenseitige Kommentieren sehr wichtig, aber diese Möglichkeiten von Trello nutze ich bisher nicht bzw. kaum.

Eine sehr gute, flexible und in der Basis-Version kostenlose Lösung.
Ideal für mich.

Schau Dir einfach mal die Tour durch Trello an, dann hast Du einen schnellen und groben Überblick über die Möglichkeiten.

Welche Infos schreibe ich auf

In den meisten Fällen wenn ich unterwegs bin, notiere ich mir nur in einem groben Satz die Idee, die mir gerade durch den Sinn kam. Hauptsache aufgeschrieben.
Manchmal ist es aber auch “nur” ein Foto, das ich gerade geschossen habe und das ich in einem Artikel verarbeiten möchte.

Wenn ich jedoch an einem Computer sitze, dann kommt zusätzlich noch die URL dazu, die mich gerade zu der Idee inspiriert hat. Damit hat man später beim Schreiben bereits einen groben Startpunkt, an dem man seine Recherche beginnen kann.

Die Sortierung und Zuordnung für verschiedene Projekte erfolgt bei mir innerhalb Trello mit Hilfe unterschiedlicher Boards.

In einem weiteren Schritt plane ich dann einmal in der Woche für die verschiedenen Projekte die Veröffentlichungstermine ein. Meist ist das bei einer gemütlichen Tasse Kaffee am Sonntag Morgen.
Hierfür nutze ich die Kalender-Funktion von Trello. Diese gibt mir einen sehr guten Überblick, was wann dran ist.

Man sollte beim Planen immer darauf achten, dass man sich seine zur Verfügung stehende Zeit nicht zu sehr verplant. Oft hat man weniger Zeit zur Verfügung, als man ursprünglich gedacht hatte.

„Zeitkiller lauern überall!“

Tipp:
Setze Dir feste Zeiten in Deinem Wochenplan, die ausschließlich für das Schreiben reserviert sind und achte darauf, dass Du diese auch immer für das Schreiben nutzt.

Das ist die Voraussetzung für das Funktionieren Deiner Planung.

Wie sammelst Du Deine Inspirationen? Deine Tipps sind gefragt!

Welche Tools, Methoden oder Hilfsmittel setzt Du ein, um Deine Inspirationen online oder offline zu sammeln?

Sammelst Du Deine Ideen überhaupt?

Ich freue mich sehr, über deine persönlichen Tipps und vor allem über Deine Erfahrungen (egal ob positiv oder negativ) in den Kommentaren zu lesen!


  1. Affiliate-Link zu Trello: https://trello.com/boha/recommend
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